Zulutrade . Forex Signal-Managed Account

Chat
Erklärung auf Deutsch | Dichiarazione in Italiano | Deklaracja w jezyku polskim | Explicación en español | Türkçe olarak bildirgesi
Best Trader by Country | | | | | | |

Verfolgte Tumblr-Blogs
 
 
 

Greenback: Sell in May, and go away

mygreenback:

After a blowout first quarter, investors may be feeling a sense of deja vu — both 2010 and 2011 saw an early rally in the stock market that was followed by a dramatic downturn beginning in the spring. - NEW YORK(Market Watch)

There is an old adage “sell in may, and go away.” This adage,…

(Quelle: zulu-trade.com)

Johnny Case in Wonderland: Derby day...

johnnycaseinwonderland:

I went to graduate school at the University of Nevada in Reno, and I learned during my first week there that I am not a gambler, or at least not a hard core one. I don’t like the machines and I don’t enjoy playing cards—although it’s better than listening to people who do play cards…

(Quelle: zulu-trade.com)

Der Stuttgarter Autobauer verbucht sein bestes erstes Quartal aller Zeiten und dennoch fährt der Konzern seinen Konkurrenten BMW und Audi hinterher. Jetzt erwägt Aabar Investments den Ausstieg

Man muss sich nicht mit den großen Szenarien wie der Finanzkrise beschäftigen, um festzustellen, dass es an den Märkten bisweilen seltsam zugeht. Der Fall Daimler ist ein anschauliches Beispiel.

Die Stuttgarter haben in den ersten drei Monaten unterm Strich 1,42 Milliarden Euro verdient, das ist nicht nur gut, sondern im Vergleich zum Vorjahr immerhin eine Steigerung um ein Fünftel. Dieses erste Quartal war das beste in der Unternehmensgeschichte, und das trotz hoher Kosten für den Anlauf neuer Werke.

Analysten hatten derart gute Zahlen nicht erwartet und wohl auch nicht, dass Daimler-Chef Dieter Zetsche noch einen draufsetzte: “Wir werden unsere Ziele in diesem Jahr und unsere mittelfristigen Ziele erreichen”, kündigte er an. 2020, so das Ziel, soll Mercedes die absatzstärkste und profitabelste Premiummarke sein.

Zahlen stützen Aktienkurs nicht

Doch das reicht nicht. Kaum waren die Zahlen draußen, gab dieDaimler-Aktie deutlich nach. “Skeptiker können die Zahlen nicht davon überzeugen, einzusteigen”, fasste Analyst Albrecht Denninghoff von Silvia Quandt Research, die Stimmung zusammen.

Die Skepsis der Anleger ist ein Teil des Daimler-Problems, Audi undBMW sind der andere. Mercedes als Marke ist gut, aber die Konkurrenz zieht immer deutlicher davon. 338.000 Pkw hatten die Stuttgarter im ersten Quartal verkauft, bei Audi waren es 340.000. Weiter vorn liegt die BMW Group mit 425.500 verkauften Autos.

Und auch was die Profitabilität im Pkw-Geschäft angeht, hinkt Mercedes hinterher. 8,4 Prozent beträgt die operative Rendite, bei derVW-Tochter Audi blieben in den ersten drei Monaten vom Umsatz 11,4 Prozent Gewinn hängen.

Bei BMW, dort werden die Zahlen kommende Woche veröffentlicht, liegt die Marge nach “Welt Online”-Informationen weiter über der von Audi. “Daimler steht derzeit einfach im Schatten der Wettbewerber”, sagt Jürgen Pieper, Autoanalyst vom Bankhaus Metzler. “An den Märkten gibt es Gewinner und Verlierer. Und wer nicht zu den Gewinnern gehört, ist automatisch ein Verlierer.”

Nutzfahrzeuggeschäft schwächelt

Selbst wer die Daimler-Bilanz durcharbeitet, findet dort wenig, was auf einen Verlierer schließen lässt. Richtig ist, dass die Lkw-Sparte an Schwung verloren hat. Dort schrumpfte der Gewinn im ersten Quartal um sieben Prozent, die Rendite ging ebenfalls zurück.

Im Geschäft mit Bussen hat sich im traditionell schwachen ersten Vierteljahr der operative Verlust von minus 33 auf minus 103 Mio. Euro verdreifacht. “All das sind nur Schönheitsfehler. Das Problem ist: Bei Audi gibt es die so gut wie nicht”, sagt Analyst Pieper. “Die Anleger sind von der Erfolgsfahrt Volkswagens verwöhnt. Das belastet Daimler”, sagt der Autoexperte der NordLB, Frank Schwope.

Das Auf und Ab an der Börse ist für alle notierten Konzerne eine Herausforderung, für Daimler allerdings eine besonders große. Anders als bei BMW oder Volkswagen fehlt der große Ankeraktionäre, der mit seiner Mehrheit Ruhe in den Konzern bringt.

Großaktionäre fehlen bei Daimler

Bei Volkswagen sind das die Familien Piëch und Porsche sowie das Land Niedersachsen, bei BMW die Familie Quandt. Anders bei Daimler: Dort halten derzeit institutionelle Anleger 66,5 Prozent des Grundkapitals, private Investoren 20,4 Prozent.

Mit rund neun Prozent der Anteile ist der Staatsfonds Aabar des Emirats Abu Dhabi der größte Einzelaktionär – die Frage ist nur, wie lange noch. Gerüchte, dass das Emirat aussteigen und seine Anteile abstoßen will, machen trotz Dementis aus Stuttgart weiter die Runde.

Eine mit den Vorgängen informierte Person sagte “Welt Online”: “Man ist in Abu Dhabi nicht glücklich mit der Entwicklung bei Daimler und arbeitet an einem Absprung.” Das Ziel, erst 2020 Nummer eins der Premiumhersteller zu sein, lege für den Geschmack der Scheichs zu weit in der Ferne.

Der Fonds war Daimler 2009 in der Finanzkrise mit eine Kapitalspritze über zwei Milliarden Euro beigesprungen, die Geldanlage der Araber hat sich seitdem verdoppelt. Die Aussicht, jetzt Kasse zu machen, ist offenbar verlockend.

Daimler stellt hingegen noch einmal klar: “Es gibt mit Aabar keinerlei Gespräch über einen Ausstieg.” Und zur Sicherheit bekräftigt Finanzvorstand Bodo Uebber: “Wir sind kein Übernahmekandidat.” Im Prinzip sei aber jeder neue Aktionär willkommen.

Hinter vorgehaltener Hand heißt es, auch Anleger aus China könnten interessant sein. Derweil sehen Analysten die Gefahr einer Übernahme als gering an: “Das ist bei einem Konzern von der Größe Daimlers zurzeit so gut wie ausgeschlossen, weil es kaum mehr zu finanzieren wäre”, so Autoanalyst Pieper. Was immer wieder zu solchen Gedankenspielen verleite, sei die Tatsache, dass Daimler praktisch der einzige europäische Autohersteller sei, bei dem eine Übernahme möglich ist.

(Quelle: zulu-trade.com)